Samstag, 11. Oktober 2008

Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex

Eine neue Version von Ubuntu ist veröffentlicht. Intrepid Ibex ist der Nachfolger von Hardy Heron.k.

Ein System-Upgrade könnt Ihr nach der Veröffentlichung wie folgt machen:

Unter "System->Systemverwaltung->Aktualisierungsverwaltung" wird dann angezeigt, das eine neue Version verfügbar ist. Einfach über die Aktualisierungsverwaltung die neue Version aktualisieren.

Ich werde jedoch noch einige Wochen nach Erscheinen mit dem Upgrade warten, da in den ersten Wochen nach Aktualisierung noch wichtige Updates kommen werden, die das System stabil halten. Diese Erfahrung habe ich nach meinem letzten Upgrade auf Hardy Heron gemacht.

Freitag, 19. September 2008

Spiel: FreeCiv - erobern und erforschen

Kontinente erkunden, Städte gründen, Äcker bewirtschaften, Technologien erforschen und Kriege führen. Nach dieser Kurzbeschreibung denkt man sofort an Civilisation. Jedoch geht es in diesem Artikel um FreeCiv, einem Mehrspieler-Strategiespiel, welches unter der GNU General Public Licence veröffentlicht und mehrfach mit Civilisation II ® verglichen wurde.

Die Installation

FreeCiv findet man in den Paketquellen; es lässt sich einfach über den Paketmanager installieren. Folgende Pakete müssen installiert werden: freeciv-client-gtk, freeciv-data, freeciv-sound-standard, freeciv-server.

Auf der Projektseite wird aber darauf hingewiesen, dass das die in über die Paketquellen verfügbare Version unter Umständen veraltet sein könnte. Die aktuellste Version lässt sich über die Projektseite beziehen. Nach der Installation kann Freeciv unter Anwendung->Spiele gestartet werden.



Das Spiel starten

Startet man nun FreeCiv, hat man drei Spielmodi zur Verfügung:

Neues Spiel beginnen: Man kann in diesem Modus ein Endlosspiel beginnen.

Zunächst wählt man die Anzahl der Gegner, sowie deren Stärke aus. Als blutiger Anfänger sollte man die Stärke des Gegners nicht zu hoch einstellen, da der Gegner einen sonst doch sehr schnell überrennt. Hat man sich in das Spiel hineingefunden und bereits erste Siege errungen, kann man die Stärke der Gegner immer noch hochsetzen.

Unter »weitere Spieloptionen« lassen sich zusätzliche Einstellungen zur Geologie, Gesellschaft, Wirtschaft, Militär, Wissenschaft, Spiel und Netz unternehmen.

Unter »wähle Nation« lässt sich die Nation wählen, die man spielen möchte. Dabei hat man die Qual der Wahl, denn die Nationsgruppen sind breit gefächert. Man kann neben amerikanischen, europäischen und asiatischen Nationen auch viele fiktive Nationen, wie zum Beispiel die sog. Fantasy Nationen, auswählen. Hat man sich entschieden, welche Nation man spielen möchte, kann das Spiel losgehen.

Szenariospiel beginnen: In diesem Modus kann man bereits voreingestellte Spiele, in denen Karten, Anzahl der Gegner und Nationen voreingestellt sind, spielen. Man hat zwar die gleichen Einstellungsmöglichkeiten wie im Modus »Neues Spiel beginnen«, jedoch sind die Szenarien gut voreingestellt und man muss eigentlich nur die Nation, insofern man die voreingestellte nicht spielen möchten, auswählen und los geht das Spiel.


Mit Netzwerkspiel verbinden: In diesem Modus kann man Online sowie im eigenen Netzwerk gegen menschliche Gegner spielen. Öffnet man diesen Modus, gibt es die Möglichkeit, in einem lokalen Netzwerk oder auf einem Internet Metaserver ein Spiel zu beginnen oder einem solchen beizutreten. Für diesen Modus ist die Installation des Paketes „freeciv-server“ erforderlich. In diesem Multiplayermodus können bis zu 30 Spieler gleichzeitig um die Vorherrschaft kämpfen.




Den vollen Artikel könnt Ihr in der Yalm Ausgabe 09/2008 lesen, für welche ich diesen Artikel geschrieben habe.
Um diese Ausgabe kostenlos zu lesen, einfach auf www.yalmagazine.org gehen und herunterladen.


Mittwoch, 13. August 2008

Spielen unter Linux














[Abbildung: Freeciv - ein freies Kolonisationsspiel für Linux]

Viele Windowsumsteiger fragen sich, welche Möglichkeiten man unter Linux hat, ein wenig zu zocken wie man es unter Windows kennt.

Nun ja, vor dieser Frage stand ich auch, nach dem ich mich in meinem Linuxsystem zurecht gefunden habe und beim Thema Spiele angekommen bin.

Eines kann ich schon einmal vorweg nehmen: Computerspiele gibt es, auch kommerzielle Spiele. Und es gibt die Möglichkeit, Windows-Spiele unter Linux zu spielen. Jedoch gibt es auch eine Vielzahl an freien Spielen die sich in den Paketquellen von Ubuntu/Linux befinden.

Eine gute Übersicht über Spiele unter Ubuntu Linux findet Ihr im Wiki von Ubuntuusers.de:

http://wiki.ubuntuusers.de/Spiele


Dort findet Ihr eine Kurzbeschreibung der Spiele, eine Installationsanleitung sowie den Link zur offiziellen Spieleseite.

Ähnliches findet Ihr auf der Website "Spielen unter Linux", welche ebenfalls eine große Community hat, in welcher man sich über Spiele austauschen kann.

Nach der Installation von Ubuntu findet man unter Anwendungen -> Spiele die "Ubuntuspiele". Dies sind bekannte Kartenspiele wie zum Beispiel "Solitär" und andere, einfache Spiele.

Mit dem Programm "Wine" könnt Ihr Windowsspiele unter Linux spielen. Jedoch laufen bis dato nur einige Spiele unter dieser Open Source Anwendung, jedoch ist die Wine-Community gross und es wird ständig daran gearbeitet. Auf der Projektseite von Wine gibt es eine Programmdatenbank mit Windowsprogrammen, die zu 100 % unter Linux mit Wine laufen.

Außerdem gibt es einige kommerzielle Spieletitel, die für Linux übersetzt wurden und käuflich erworben werden können. Bei Ixsoft kann man beispielsweise welche Online bestellen.

Da das Spielen unter Linux ein Thema ist, über welches man eine ganze Website machen kann (siehe www.spielen-unter-linux.de), möchte ich mich in diesem Post recht kurz halten.

Fazit: Das Spielen unter Linux ist generell möglich. Da jedoch aktuelle Spielehitz noch nicht für Linux herausgegeben werden, werden evtl. richtige Zocker etwas enttäuscht seien. Jedoch lohnt es sich, immer einmal zu schauen, ob diese aktuellen Titel evtl. unter Wine laufen. Außerdem gibt es viele nette Spiele für den Zeitvertreib unter Linux, und das kostenlos!

Ich werde hier und da einmal ein Spiel unter Linux vorstellen.

Sonntag, 3. August 2008

DVD's und Video's mit dem VLC Player unter Ubuntu

Wer Ubuntu auf seinem Rechner installiert, wird nach dem ersten einlegen einer DVD nicht schlecht gucken, da diese nicht abgespielt wird. Dies stellt jedoch kein Problem dar, da man alles nachträglich einrichten kann. Selbst untern Windows muss man Zusatzprogramme installieren um DVDs abzuspielen. Da hilft der VLC Media Player ab. Diesen werden die meisten schon unter Windows kennen, aber den VLC gibt es auch für Linux. VLC findet Ihr in den Ubuntu Paketquellen.

1. Die Installation

- System->Systemverwaltung->Synaptic Packetverwaltung
- Suche: VLC - vlc zum Installieren auswählen inklusive aller dazugehörigen Pakete (diese werden
beim Markieren von VLC automatisch mit ausgewählt) und "Anwenden"


2. Die Einrichtung

Die meißten Videodateien werden nach der Installation unterstützt. Um jedoch DVDs zum Laufen zu bringen, muss libdvdcss installiert werden. Was libdvdcss ist, könnt Ihr im entsprechenden Wiki lesen und dort ebefalls das benötigte DEB-Paket downloaden.

3. Abspielen von DVDs

Hat man nun alles Installiert, lassen sich DVDs wie folgt abspielen:

- Datei-> Verzeichniss öffnen: DVD Laufwerk wählen



- dann kann es los gehen und das Menu der DVD startet:



Mehr zum Thema VLC Media Player findet Ihr auf folgenden Seiten:

http://www.videolan.org/
http://wiki.ubuntuusers.de/VLC?highlight=vlc