Sonntag, 13. November 2011

Minitube - eine Youtube App für Ubuntu

Es befinden sich mittlerweile einige kleine Programme im Ubuntu Software Center.
Diese können mit unter ganz nützlich sein. So zum Beispiel das Programm "Minitube", mit welchem sich ohne Flash Videos von Youtube anschauen lassen. Dies kann zum Beispiel bei Notebooks sehr praktisch sein, da ein Flashvideo sehr auf die Leistung des Akkus geht. Nicht so bei Minitube.

Installation: 

Minitube steht im Ubuntu Software-Center zum Download bereit. Einfach installieren und los gehts! Hinweis: nach meinem Geschmack gehört dieses Programm an den Unity-Starter, damit man schnell und ohne Suche Minitube starten kann.

Die Nutzung:

Minitube läßt sich relativ einfach benutzen. Startet man das Programm, so öffnet sich direkt die Suchmaske.


















In der Übersicht läßt sich nun ein Video nach "Keyword", also Stichwort, sowie ein Youtube "Channel" suchen. Frühere Suchen erscheinen in einer Art Chronik ebenfalls
auf dem Startbildschirm von Minitube.


Nachdem man das zu suchende Keyword oder Channel eingegeben hat, startet man die Suche nach einem Video mit der Betätigung der Enter-Taste oder indem man auf watch klickt. Hierbei ist mir der einzige Punkt aufgefallen, an dem ich etwas zu kritisieren habe: sobald man mit Enter oder mit Klick auf "Watch" sucht, startet das erste Video, welches Minitube findet. Nur mit Betätigung der Pause-Taste kann man in Ruhe nach unten scrollen und ein Video aussuchen.


















Sofern ein Video in unterschiedlichen Auflösungen bei Youtube verfügbar sind, läßt sich dies auch bei Minitube einstellen. Die Auflösung des Videos wird in Minitube unten rechts angezeigt. Sofern ein Video mit mehreren Auflösungen verfügbar ist, lassen sich diese mit einem Klick auf die derzeitige Auflösung über ein Dropdown-Menü auswählen. Diese Funktion ist sehr nützlich und eigentlich auch Pflicht in einem Youtube-Programm, da man bei mobiler Nutzung mit einer schlechten Datenverbindung nicht unbedingt warten möchte, bis sich das Video in HD Qualität vollständig geladen hat.

Fazit:

Nettes kleines Tool, was unkompliziert und sehr praktisch ist. Diese App ist kein vollwertiger Youtube Ersatz, da man lediglich nach Video's suchen kann. Weitere Funktionen wie sie von Youtube selber bekannt sind, fehlen leider. Es wäre schön, wenn der Nutzer sich mit seinem Nutzerkonto anmelden könnte und somit Zugriff auf Favoriten und abonnierte Känale hätte.


Sonntag, 26. Dezember 2010

Cairo-Dock – eine Startleiste mit Stil


GNOME gilt allgemein als ein sehr übersichtlicher Desktop. Mit dem GNOME-Menu kann man unter „Anwendungen“, „Orte“ und „System“ alle Programme, Systemanwendungen und Dateien einfach und schnell finden. Wer jedoch seinen Desktop grafisch etwas aufpolieren möchte und neben tollen Effekten auch eine Startleiste mit Stil möchte, für den ist ein Dock genau das Richtige. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel das Cairo-Dock vorstellen.
Das Cairo-Dock ist eine Startleiste, welche sich mit zusätzlichen Plugins erweitern lässt. Neben der schönen Optik, gibt es viele sehr nützliche Plugins, auch Applets genannt, die den Desktop nicht nur grafisch aufwerten, sondern auch funktioneller machen.

Die Installation:

Das Cairo-Dock läßt sich aus der Paketverwaltung oder bei Ubuntu aus dem Software-Center installieren. In letzterem sucht man nach dem „cairo-dock“ und installiert die Anwendung
GLX-Dock (Cairo-Dock mit OpenGL). In der Synaptik-Paketverwaltung wählt man das Paket „cairo-dock“ sowie die dazugehörigen Erweiterungen aus. Nach der Installation läßt sich das Cairo-Dock unter „Anwendungen->Zubehör->Cairo-Dock starten. Um das Dock automatisch beim Einloggen zu starten, fügt man unter „System->Einstellungen->Startprogramme“ den Autostart mit dem Befehl „cairo-dock“ hinzu oder sichert die aktuelle Sitzung mit laufendem Cairo-Dock.

Die Einstellungen:

Unter „Einstellungen“ (rechter Mausklick) ist das Verhalten, die Erscheinung, die Erweiterungen (Plugins/Applets) und die Themen konfigurieren. Letzteres läßt sich auch über „Themen verwalten“ konfigurieren, dazu später aber mehr.

Das Verhalten das Docks lässt sich den eigenen Wünschen anpassen. So ist es möglich, das Dock zum Beispiel am linken oder rechten Bildschirmrand des Desktop zu platzieren, wenn man es nicht wie

voreingestellt am unteren Bildschirmrand haben möchte. Des weiteren ist die Sichtbarkeit des Docks konfigurierbar. Da das Dock nicht stetig benötigt wird, gibt es die Funtkion der automatischen Ausblendung des Docks. Bewegt man die Maus vom Dock weg, wird dieses ausgeblendet, bewegt man die Maus über das Dock, wird dieses wieder eingeblendet.

Über den Reiter „Erscheinung“ lassen sich die Symbole sowie die Ansicht des Docks
individuell einstellen. So ist die Größe der Symbole beispielsweise dem Bildschirm anpassbar oder die Ansicht des Docks lässt sich von einer 3D-Fläche zu einem Karussell einstellen. Die Applets lassen sich im Reiter der Erweiterungen konfigurieren. Darauf werden wir später noch genauer eingehen.

Das Aussehen:

Cairo-Dock bringt gleich ein Dutzend Themen mit, welche sich über das Konfigurationsmenu auswählen lassen. Mit einem rechten Mausklick auf das Cairo-Dock kann man unter „Einstellungen->Themen“ oder unter „Themen verwalten“ das Aussehen des Docks mit den vorhandenen Themen anpassen und diese auch bewerten. Bis auf das Thema „default“ befinden sich alle Themen welche zur Auswahl stehen, im Internet. Man benötigt also eine Internetverbindung um diese Themen lokal zu installieren. Bei Auswahl eines Themas, wird auf der rechten Seite des Menufensters eine Vorschau angezeigt. Mit einem Klick auf „Anwenden“ wird das Thema heruntergeladen und lokal installiert.

Sonntag, 10. Mai 2009

Spielvorstellung: Open TTD und World of Goo

OpenTTD - Open Transport Tycoon

Viele werde den Spieleklassiker aus den 90igern noch kennen. In Transport Tycoon gründet man seine eigene kleine Transportfirma und versucht diese zu
eins der größten Transportunternehmen auszubauen. Ob per LKW, Zug, Schiff oder Flugzeug, bei Transport Tycoon konnte man mit allen Transportmitteln sein Geld verdienen.

Mit OpenTTD wurde dieser Klassiker auf das Linuxsystem portiert. Wer auf aufwendige Grafik verzichten kann und Wirtschaftssimulationen mag, für den ist OpenTTD sicherlich das richtige.
















Wer mehr über dieses Spiel und über die Installation von Open Transport Tycoon erfahren möchte, findet in der Ausgabe 03/2009 des Yalm Magazin einen ausführlichen Artikel über OpenTTD. Zu diesem Artikel geht es hier entlang:
Artikel Yalm 03/2009 OpenTTD

World of Goo

Ein weiteres lustiges Spiel, welches auch für Linux verfügbar ist, ist World of Goo. Hierbei handelt es sich um ein kommerzielles Puzzelspiel, wobei man Goo-Bälle miteinander verbinden muss, um weitere Goo-Bälle zu einem Ziel zu befördern. Dies hört sich einfach an, ist es aber nicht. Mit allen physikalischen Gesetzen bestückt, erscheinen einige Aufgaben dem ungeübten Spieler als unlöslbar. Jedoch macht Übung den Meister und man hat ziemlich schnell den Dreh raus. Kombiniert mit guter Musik und lustigen Geräuschen, ist World of Goo ein echtes Highlight unter den Linux spielen.















Auch über dieses Spiel wurde ausführlich in der Yalm- Ausgabe 03/2009 berichtet. Den Artikel gibt es hier.

Hinweis: World of Goo gibt es als spielbare Demoversion. Die Vollversion kann man beim Hersteller für kleines Geld kaufen.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Virtual Box jetzt mit USB-Unterstützung

Die freie Virtualisierungssoftware VirtualBox von Sun Microsystems kommt mit der neuen Version 2.1 und einigen neuen und guten Erweiterungen. Neben einer hardwarebasierenden 3D Unterstützung ist nun auch das einbinden von USB-Schnittstellen kein Problem mehr.

Die neue Version von VirtualBox gibt es noch nicht in den Ubuntu-Paketquellen. Auf der Website von VirualBox www.virtualbox.org läßt sich die kostenlose Version für den Linux-Host herunterladen und über den GDebi Paket-Installer installieren.

Ich selber habe Windows XP in einer virtuellen Maschine laufen und mit der neuen Version war es mir sogar möglich, meine externe Festplatte einzubinden und zu formatieren.

Für Nutzer von Linux, die Nokia-Handy's besitzen und ist die neue Version auch sehr interessant, da man nun die Nokia PC Suite in einer virtuellen Windows XP Maschine installieren kann und über die neue USB-Schnittstelleneinbindung sein Handy mit der PC Suite verbinden kann. Sicherlich werden auch andere PC Suiten für andere Handys laufen, ich selber habe aber nur die Nokia PC Suite getestet.

Also, es lohnt sich auf jedenfall die alte Version von Vbox zu deinstallieren, von der Website die neue Version zu downloaden und zu installieren, sowie die virtuelle Maschine neu aufzusetzen.