
Ubuntu bringt in den Paketquellen den Screenlet-Manager mit, mit welchem sich die kleine Hilfsprogramme für den Desktop starten und bearbeiten lassen, sowie neue Screenlets (die man z.B. im Internet findet) installieren lassen. Um den Screenlet-Manager zu installieren, muss man in der Paketverwaltung (Synaptic-Paketverwaltung) das Paket "Screenlets" installieren und schon läßt sich der Desktop beleben. Es empfiehlt sich, den Screenlet-Manager (Bild unter diesem Absatz) im Panel mit starten zu lassen (show daemmon in tray), damit man schnell und einfach seine Screenlets verwalten kann.

Im Screenlet-Manager sind bereits sehr viele nützliche Screenlets vorhanden. So zum Beispiel die Uhr (Clock), der Kalendar oder ein Sysmonitor, welcher den aktuellen Zustand des Systems anzeigt. Einzelne Screenlets lassen sich vom Screenlet-Manager starten und setzt man einen Harken bei "Auto start on Login", starten die ausgewählten Screenlets bei jedem Systemstart automatisch mit.

Diese Mini-Hilfsprogramme lassen sich auf den Desktop "kleben" und sind damit ein Teil des Hintergrundes. Wichtig dabei: unter "Klick rechte Maustaste -> Window-> Keep above" darf der Harken nicht gesetzt sein, da das Screenlet sonst immer im Vordergrund ist.

Also, es gibt eigentlich keinen Grund, einen unbelebten Desktop zu haben. Die Zeiten, in denen man Dateien lose auf dem Desktop speichert, sind eh vorbei und man hat eine Menge Platz, so nützliche Miniprogramme wie das aktuelle Wetter oder die Onlinekontakte fest auf dem Desktop zu verankern!
Weitere Informationen sowie eine Installationsanleitung findet mein in den Wikis von Ubuntuusers.